Barop ist kein Lieblingsgegner der LippeBaskets

Die LippeBaskets Werne bestreiten bereits am Freitagabend (20.30 Uhr, Sporthalle Wischlingen) ihr Punktspiel

in der 2. Regionalliga beim TVE Barop.

Quelle wa.de – Autor Rainer Gudra

„Und das nach den zwei Siegen zum Auftakt absolut druckfrei“, sagt LBW-Trainer Christoph Henke. Die Dortmunder gehören nicht unbedingt zu den Lieblinsgegnern der Werner.

Seit dem Meisterjahr in der Oberliga haben sie gegen Barop nicht gewonnen. Eine 3:1-Ausbeute vor der 4-wöchigen Pause über die Herbstferien hinweg sieht Henke als erstrebenswert an – eine Niederlage aus den Spielen gegen den TVE und dessen Dortmunder Nachbar SVD 49 wäre also kein Beinbruch.

„Jetzt gucken wir aber erst einmal auf Barop…“, sagt der Werner Trainer. Denn aus den letzten 22 Heimspielen holten die Gastgeber 17 Siege, darunter in der vergangenen Spielzeit mit 89:80 auch verdient gegen die LippeBaskets. „Sie waren in der vergangenen Saison neben Meister Wulfen das heimstärkste Team.

Das wird entsprechend schwierig und die Halle ist eine Festung“, sagt Henke, der ein bisschen darauf setzt, dass in seinem Team einige Neulinge sind: „Sie haben keine Vorbehalte und gehen hoffentlich unbekümmert ins Spiel.“

Als da zum Beispiel Janne Bromisch wäre, der sich bei seiner Regionalliga-Heimpremiere gegen Paderborn gleich mal unbekümmert zum Topscorer schoss. Verzichten muss Henke heute Abend auf Lukas Wiedey aus privaten Gründen. Bei Center Nils Rospek setzt er darauf, dass dieser rechtzeitig aus einem Kururlaub zurückkehrt.

„Ansonsten haben wir Robin Brachhaus oder Louis Barkowski, der gegen Paderborn in der ersten Halbzbeit starke sieben Minuten hatte – weitere Leute eben, auf die man bauen kann“, sagt der Trainer der LippeBaskets. Beide Mannschaften kennen sich insgesamt sehr genau.

Auch in Barop gab es einen kleinen Umbruch und zudem einen Trainerwechsel, der den gerade 28-jährigen ehemaligen Spieler Johannes Grote in die Verantwortung brachte. Stützen wie Dmytro Marchenko oder Aufbauspieler Christian Wiethaup sind geblieben, mit Dank Popovic, der zum Ligarivalen BC 70 Soest gegangen ist, haben die Baroper aber einen Leistungsträger verloren.

Nicht mehr dabei ist der frühere Werner Ege Oymak, der eigentlich Popovic nach Soest gefolgt ist, nun aber wegen seines Studiums erheblich kürzer treten will. Für Henke ist wichtig, dass sein Team an die zweite Halbzeit des Heimspiels gegen Paderborn anknüpft, in dem der 89:85-Erfolg erarbeitet worden ist.

Die Baroper verloren zuletzt mit 87:96 bei den Iserlohn Kangaroos, siegten zum Auftakt aber daheim mit 63:54 gegen den TSVE Bielefeld – wobei Trainer Grote jeweils nur einen 9er-Kader zur Verfügung hatte. Für den Werner Trainer ist die Favoritenrolle – trotz der Siege gegen Recklinghausen und Paderborn an den ersten beiden Spieltagen – für heute Abend jedenfalls klar besetzt: Er würde einen Erfolg dort in die Kategorie „Seltenes Sammlerstück“ aufnehmen.